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Habe unbändig viel zu tun...

Johann Christian Reil, Mitteldeutsche kulturhistorische Hefte 22

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Bibliografische Daten
ISBN/EAN: 9783939468592
Sprache: Deutsch
Umfang: 120 S., 11 s/w Fotos, 60 Abb.
Format (T/L/B): 1.2 x 20 x 14.3 cm
Einband: kartoniertes Buch

Beschreibung

Als Johann Christian Reil 1813 stirbt, gilt er als einer der berühmtesten Ärzte Deutschlands. Nur drei Jahre später wird er - zu Unrecht - ausgestoßen aus der Erfolgsgeschichte der Medizin und ist seitdem allenfalls Experten als Begründer der Psychiatrie in Deutschland ein Begriff. Doch Reil kann darauf nicht reduziert werden und es lohnt sich, ihn heute neu zu entdecken. Die Autorinnen dieses biografischen Versuchs vermitteln seine Persönlichkeit so, dass sie aus ihrer zweihundertjährigen Starre erlöst wird. Sie verpassen Reil einige Injektionen Wirklichkeit und erzählen seinen Alltag als Arzt, Universitätslehrer, engagierter Bürger und Privatmann. So entsteht über das Biografische hinaus nebenbei ein spannendes Bild vom Leben in der preußischen Provinz um 1800.

Autorenportrait

Heidi Ritter ist 1945 in Quedlinburg, Eva Scherf ein Jahr später in Bernburg geboren. Beide haben Germanistik und Romanistik in Halle studiert und arbeiten noch heute dort: Heidi Ritter als Literaturhistorikerin an der Universität Halle, Eva Scherf als Deutschlehrerin und Medienpädagogin. Nach getrennten wissenschaftlichen Veröffentlichungen auf ihren jeweiligen Fachgebieten haben sie 2006 ihr erstes gemeinsames Buch geschrieben: Die Weltseele durchlebt alles. Die vergessene Geschichte der mitteldeutschen Romantik (erschienen im Projekte-Verlag), 2007 beim Mitteldeutschen Verlag Joseph von Eichendorff: Halle, Harz und Heidelberg. Autobiografisches und Glamour, Glanz, Geschwindigkeit ? Die 1920er Jahre in Halle (Hasenverlag) herausgegeben.

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