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ISBN/EAN: 978-3-86581-797-6
Einband: Paperback
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Herausgeber:
Brot für die Welt e V
Brot für die Welt e V
Auflage:
1. Auflage 2016
1. Auflage 2016
Erschienen am:
04.05.2016
04.05.2016
Sprache:
Deutsch
Deutsch
Umfang:
380 S.
380 S.
Format (T/L/B):
2 x 23.5 x 16.8 cm
2 x 23.5 x 16.8 cm
Hersteller:
oekom verlag GmbH
burk@oekom.de
Goethestraße 28
DE 80336 München
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Goethestraße 28
DE 80336 München
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Gutes Essen - arme Erzeuger
Wie die Agrarwirtschaft mit Standards die Nahrungsmärkte beherrscht
Beschreibung
Wenn wir heute im Supermarkt Kaffee, Bananen oder andere weit entfernt produzierte Lebensmittel einkaufen, möchten wir nicht nur beste Qualität bekommen, sondern auch zum Wohl von Erzeugern und Umwelt beitragen. Kommerzielle Qualitäts- und Nachhaltigkeitsstandards geben an, dies zu garantieren. Versprechungen zu Qualität, Sicherheit, Umweltschutz und Nachhaltigkeit sind willkommen - doch wer legt diese fest und wer kontrolliert sie? Supermarktketten und der Handel verfolgen ihre eigenen Interessen, ihnen dienen Standards zur Kontrolle ihrer globalen Lieferketten. Und Standards haben ihren Preis: Kleinerzeugern überall auf der Welt fällt es schwer, den Auflagen nachzukommen. Standards bei Lebensmitteln sind so zu einem globalen Herrschaftsinstrument entwickelter Länder geworden. Sie räumen unseren Konzernen und unserer Esskultur den Vorrang auf der Welt ein. Was 'gutes Essen' ist, sollte aber nicht allein von den Supermärkten in Europa und den USA bestimmt werden. Private Standards müssen daher in einen staatlichen Rahmen gesetzt werden, um Missbrauch auszuschließen und gerechte internationale Agrarbeziehungen zu etablieren. Dieses Buch wird herausgegeben von Brot für die Welt - Evangelischer Entwicklungsdienst, Evangelisches Werk für Diakonie und Entwicklung e. V.
Über Rudolf Buntzel, Francisco Marí
Rudolf Buntzel ist promovierter Ökonom und hat 35 Jahre im Entwicklungsdienst der Evangelischen Kirche gearbeitet. Seine Schwerpunkte lagen auf Themen wie Agrarhandel, Armutsbekämpfung und Agrarökologie im globalen Süden. Seit seinem Ruhestand unterrichtet er an verschiedenen Universitäten in Afrika und betreibt dort Feldforschung mit Studierenden.